AMS will Hundstorfer-Vorschlag prüfen

Das Vorarlberger Arbeitsmarktservice hält den Vorschlag von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) für interessant, wonach das AMS das alternative „Soziale Jahr“ managen soll. Demnach soll das AMS Jobsuchenden freie Zivildienststellen vermitteln.

Der stellvertretende Leiter des AMS Vorarlberg, Bernhard Bereuter, bezeichnet den Vorschlag von Minister Hundstorfer als interessanten Ansatz. Die Idee klinge einfach, aber in der Praxis müsse man das genauer prüfen. Bernhard Bereuter gibt zu bedenken, dass die freien Stellen - etwa in Altersheimen - nicht sofort und eins zu eins zu besetzen sind. Zuvor wäre die Qualifikation von ungelernten Jobsuchenden notwendig. Die Ausbildung könnte zwei bis 14 Monate dauern.

„Die Frage der Finanzierung muss geklärt werden“

Bereuter nennt als Beispiel die Stiftung im Pflegebereich. Sie qualifiziert Jobsuchende für die Pflege, weil Fachkräftemangel herrscht. Bereuter denkt an berufsbegleitende Schulungen für Pflegehelfer. Zuvor sei noch der Bedarf der Organisationen zu erheben. Es könne durchaus sein, dass nicht jeder Zivildiener von heute ersetzt werde. Und auch die Frage der Finanzierung sei vorher zu klären, so Bernhard Bereuter vom AMS.

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