Einberufung von Postgipfel verlangt
Das „chaotische Treiben der Österreichischen Post AG in Vorarlberg“ macht aus Sicht von Pepi Brunner, FPÖ-Konsumentschutzssprecher und Landtagsabgeordneter, die „sofortige Einberufung eines Postgifpels“ notwendig.
„Die kommunale Grundversorgung von Postdienstleistungen liegt, auch wenn die Landes-ÖVP dies nicht sehen möchte, im Argen. In Dornbirn war von Wien ausgehend geplant und vorgesehen, heimlich und ohne jegliche Informationen das Postamt Hatlerdorf zu schließen", führt Brunner aus. Als „Höhepunkt“ gäbe es jetzt noch „das Theater rund um die Postämter in Hard sowie Lustenau“.
Dem „chaotischen Treiben endlich ein Ende setzen“
Jetzt reiche es „aber wirklich“, erklärt Brunner. Er erwarte sich von Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) die sofortige Einberufung eines Postgipfels, um „diesem chaotischen Treiben endlich ein Ende zu setzen.“ Bei diesem Gipfel habe der Generaldirektor der Post genauso dabei zu sein, wie die Postgewerkschaft, der Vorarlberger Gemeindeverband sowie die im Vorarlberger Landtag vertretenen Parteien. Der Geheimniskrämerei der Post AG müsse ein Riegel vorgeschoben werden, so Brunner in einer Aussendung am Donnerstag.
Links:
- Post Hatlerdorf soll vorerst erhalten bleiben (vorarlberg.ORF.at, 27.8.2012)
- Postpartner konkurrenziert Post (vorarlberg.ORF.at, 28.8.2012)
- Drei weitere Postämter werden geschlossen (vorarlberg.ORF.at, 3.8.2012)
Publiziert am 30.08.2012

