Raststation: Projektbetreiber gehen in Offensive

Vor der Volksbefragung über die Errichtung der Raststation Hörbranz gehen die Projektbetreiber in die Informationsoffensive. Wie die Befürworter erklären, würde die Gemeinde durch die Raststätte jährlich geschätzte 44.000 Euro an Kommunalsteuer einnehmen.

Am 16. September wird die Bevölkerung in Hörbranz zu den Abstimmungsurnen gebeten. In einer Volksbefragung wird entschieden, ob auf dem ehemaligen Zollareal auf der Rheintalautobahn eine neue Raststätte samt Tankstelle entstehen soll. Aus Sicht der Betreiber des Raststationprojektes könnte man das seit 15 Jahren brach liegende Areal endlich sinnvoll nutzen.

15 Millionen Euro: Aufträge an heimische Firmen

Wie die Befürworter betonen, würde die Gemeinde Hörbranz ersten Schätzungen zufolge durch die Raststation jährlich rund 44.000 Euro an Kommunalsteuer einnehmen. Nach Angaben der neu gegründeten Gesellschaft würden zudem bis zu 80 Arbeitsplätze entstehen. Vom Bau sollen auch regionale Bauunternehmen profitieren, denn die Gesamtinvestitionssumme von rund 15 Millionen Euro würde - so wird es versprochen - an heimische Firmen gehen. Man sei auch bemüht, die Rasttätte im Sinne der Vorarlbeger Architektur-Tradition zu gestalten, sagt Joachim Nägele, Sprecher der Raststätte Hörbranz GmBH.

Zudem werde es weniger Tanktourismus im Ort geben, heißt es von Seiten der Betreiber.

Verkehrsbelastung und Emissionen befürchtet

Die Gegner des Projekts befürchten indes eine zusätzliche Verkehrsbelastung und diverse Emissionen.

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