Hitze verursacht mehr Panneneinsätze
Der ÖAMTC meldet an heißen Tagen 160 Einsätze. Das ist ein Plus von 40 Prozent. Auch der ARBÖ verzeichnet 30 Prozent Panneneinsätze mehr. Hauptursachen sind Ausfälle von Batterien und überhitzte Kühlsysteme. Jürgen Wagner vom ÖAMTC erläutert, Wartungsmängel, die während des Jahres kaum auffallen, können besonders bei Hitze zum Problem werden, nämlich dann, wenn man im Stau steht. Wenn Sensoren oder Aggregate defekt sind, spüre man das. Das Fahrzeug überhitzt und der Motor beginnt zu Kochen.
Die Hitze lässt Autofahrer häufig auch unachtsam werden. Dann passiert es nach Beobachtungen des ÖAMTC häufiger, dass falsch getankt werde oder der Autoschlüssel im Auto eingesperrt werde. Einsatzhotspot ist laut Jürgen Wagner vor allem das Staugebiet vor der Baustelle beim Pfändertunnel.
Publiziert am 23.08.2012

