Mäster und Züchter geben auf

Der Schweinebestand in Vorarlberg ist rückläufig. Vor allem Kleinbetriebe, die nach dem Schweineskandal im vergangenen Jahr hätten investieren müssen, wollten oder konnten sich das nicht leisten.

Die Zahl der Mastschweine in Vorarlberg ist deshalb im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken - von rund 8.500 auf etwa 6.200. Das besagt eine aktuelle Erhebung der Statistik Austria. Die Zahl der Ferkel hat sich von gut 1.500 auf 850 fast halbiert. Von 50 größeren Schweinezüchtern und Schweinemästern haben im vergangenen Jahr etwa acht den Betrieb eingestellt, so Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger (ÖVP).

Weniger Schlachtungen in Dornbirn

Dieser Umstand schlägt sich auch in den Schlachtzahlen im Schlachthof in Dornbirn nieder. Seit vergangenem Jahr wurde um ein Drittel weniger geschlachtet. Der an sich geringe Eigenversorgungsanteil Vorarlbergs mit Schweinefleisch ist damit noch etwas gesunken. Bisher lag die Eigenversorgung bei zehn Prozent. Laut Moosbrugger muss wieder mehr Schweinefleisch importiert werden.

Link: