Olympionikin Caroline Weber zieht Bilanz

Seit knapp einem Jahrzehnt ist die Dornbirnerin Caroline Weber das österreichische Aushängeschild in der rhytmischen Gymnastik. Als erste österreichische Gymnastin konnte sie sich zweimal für Olympische Spiele qualifizieren.

Die zweiten Spiele vor wenigen Tagen in London werden wohl die letzten für Caroline Weber gewesen sein. Mit 26 Jahren gehört die Vorarlbergerin in der rhytmischen Gymnastik schon zu den „Ältesten“. Nach ihrem 18. Platz bei den Olympischen Spielen in London spricht sich die Dornbirner Gymnastin Caroline Weber für bessere Trainingsbedingungen in Österreich aus.

Weber: „Trainingsbedingungen sind inakzeptabel“

Im Gegensatz zur Weltspitze werden die Gymnastinnen hierzulande laut Caroline Weber nur unzureichend gefördert. Die 26-Jährige wünscht sich daher ein Umdenken, was das sportliche Umfeld betrifft. Hierzulande muss man in kalten Sporthallen trainieren, bestätigt Weber. Gewisse Wurfübungen seien unmöglich, weil Hallen zu niedrig sind.

Weber hält die Trainingsbedingungen für inakzeptabel. Sie wünscht sich für ihre Nachfolgerinnen Verbesserungen, denn der Unterschied zur Weltklasse sei groß. Hohe Hallen mit Physiotherapeut und anwesenden Masseuren wären wünschenswert, so Caroline Weber.

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