Dornbirn erforscht Sportbekleidung

Wie transportieren Sporttextilien bei körperlicher Anstrengung Schweiß und wie funktioniert die Kühlung? Diesen Fragen geht das Institut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn nach. Das Institut betreibt Grundlagenforschung für die Industrie.

Die Universität Innsbruck hat vor 30 Jahren das Institut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn angesiedelt. Neben Forschungstätigkeiten im Bereich Formung, Verarbeitung und Anwendung von Textilfasern, werden mit EU-Unterstützung auch junge Wissenschaftler ausgebildet. Jedes Jahr werden zwei Forscher am Institut für Textilchemie und Textilphysik vom Land Vorarlberg mitfinanziert. Derzeit arbeiten insgesamt zehn internationale Wissenschaftler an industrienahen Forschungen, so der Leiter des Instituts Thomas Bechtold.

Institut leistet Vorarbeit für Textilunternehmen

Es werden Vorstudien ausgearbeitet, die für die Betriebe noch „zu früh“ sind. Ein großes Forschungsprojekt ist beispielsweise „Sports Textiles“. Dabei geht es darum, die Funktionen in Sporttextilien zu verbessern, wie etwa die Thermoregulation bei körperlicher Anstrengung oder Kühlung und Schweißtransport, so Bechtold. Neben Partnern aus der Wissenschaft sind auch heimische Textil-Unternehmen beteiligt wie Skinfit, die Spinnerei Feldkirch oder Schöffel. Auch der ÖSV nimmt teil. Die innovativen Textil- und Bekleidungskonzepte sollen in Dornbirn bis Ende 2014 entwickelt werden.