Immer mehr holen sich Geld vom Staat zurück
Über 80 Prozent jener, die eine Arbeitnehmerveranlagung einreichen, erhalten vom Geld Staat zurück - im Schnitt mehr als 530 Euro pro Person.
Die steigende Zahl an Arbeitnehmerveranlagungen liege einerseits an einer Umstellung für die Grenzgängerveranlagung. Aber auch die verstärkte Bewerbung mache sich bemerkbar, sagt Robert Schalk vom Finanzamt Feldkirch - unter anderem wurden heuer viele Schulbesuche durchgeführt. Veranlagungen können auch weiterhin für die vergangenen fünf Jahre rückwirkend eingebracht werden. Wichtig ist es laut Schalk, auch die entsprechenden Belege aufzubewahren.
In der Arbeitnehmerveranlagung für 2012, die im kommenden Jahr eingebracht werden kann, wird die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrags auf 400 Euro verdoppelt. Zudem wirken sich erstmals Spenden für Feuerwehren, Umweltschutzorganisationen und Tierheime steuerschonend aus.
Fast 900 Mio. Euro zurückerstattet
Österreichweit wurden bis Mitte Juli über 2,1 Millionen Anträge für die Arbeitnehmerveranlagung 2011 eingereicht. Schon fast 900 Millionen Euro wurden an die Steuerzahler zurückerstattet.
Gerne komme man auf Einladung von Organisationen auch zu Veranstaltungen und erkläre die Arbeitnehmerveranlagung, sagt Schalk. Schon fast 60 Prozent der Arbeitnehmerveranlagungen werden nicht mehr in Papierform, sondern unter FinanzOnline digital eingereicht.
Kinderbetreuungskosten geltend machen
Seit drei Jahren können auch Kinderbetreuungskosten geltend gemacht werden. Dazu zählen unter anderem auch Aufwendungen wie Bastel- oder Jausengeld sowie der Besuch einer Musikschule - weitere Informationen dazu.
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Publiziert am 16.08.2012

