Instandhaltungskonzept für AKW eingereicht

Im Streit um die Betriebsverlängerung des Atomkraftwerkes Mühleberg in der Schweiz hat die Betreibergesellschaft BKW nun ein Instandhaltungskonzept und ein Verlängerungsgesuch beim zuständigen Departement eingereicht.

Das vom Bundesverwaltungsgericht geforderte Instandhaltungskonzept enthalte die bereits bestehenden und beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat eingereichten Analysen und Nachrüstkonzepte, teilte die Bernische Kraftwerke AG (BKW) am Dienstag mit.

Das Konzept umfasst fünf Bereiche, so etwa den rissbehafteten Kernmantel, eine neue, unabhängige Kühlwasserversorgung und ein alternatives Brennelementbecken-Kühlsystem. Die BKW will dafür rund 170 Millionen Franken investieren.

Beschwerde gegen befristeten Betrieb

Das Bundesverwaltungsgericht hatte im vergangenen März eine Beschwerde von Anwohnern gegen die zeitlich unbeschränkte Betriebsbewilligung für das AKW gutgeheißen und den Betrieb aus Sicherheitsgründen auf Ende Juni 2013 befristet.

Gegen diesen Entscheid haben die BKW und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht.

BKW will Weiterbetrieb sichern

Mit dem Verlängerungsgesuch will die BKW erreichen, dass der Weiterbetrieb des AKW Mühleberg auch dann sichergestellt ist, wenn das Bundesgericht das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht aufheben sollte.

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