Instandhaltungskonzept für AKW eingereicht
Das vom Bundesverwaltungsgericht geforderte Instandhaltungskonzept enthalte die bereits bestehenden und beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat eingereichten Analysen und Nachrüstkonzepte, teilte die Bernische Kraftwerke AG (BKW) am Dienstag mit.
Das Konzept umfasst fünf Bereiche, so etwa den rissbehafteten Kernmantel, eine neue, unabhängige Kühlwasserversorgung und ein alternatives Brennelementbecken-Kühlsystem. Die BKW will dafür rund 170 Millionen Franken investieren.
Beschwerde gegen befristeten Betrieb
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im vergangenen März eine Beschwerde von Anwohnern gegen die zeitlich unbeschränkte Betriebsbewilligung für das AKW gutgeheißen und den Betrieb aus Sicherheitsgründen auf Ende Juni 2013 befristet.
Gegen diesen Entscheid haben die BKW und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht.
BKW will Weiterbetrieb sichern
Mit dem Verlängerungsgesuch will die BKW erreichen, dass der Weiterbetrieb des AKW Mühleberg auch dann sichergestellt ist, wenn das Bundesgericht das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht aufheben sollte.
Links:
- Schweiz muss AKW Mühleberg prüfen (vorarlberg.ORF.at, 9.8.2012)
- AKW Mühleberg: Hohes Sicherheitsrisiko (vorarlberg.ORF.at, 14.6.2012)
- Rückschlag für Betreiber von AKW Mühleberg (vorarlberg.ORF.at, 29.5.2012)
- Mühleberg: Österreichische Behörden alarmiert (vorarlberg.ORF.at, 22.7.2012)
- Mühleberg: Konzern hält an AKW-Betrieb fest (vorarlberg.ORF.at, 14.3.2012)
Publiziert am 15.08.2012

