Unkrautvernichtungsmittel noch erhältlich
Im Juni-Landtag hatte sich Landesrat Erich Schwärzler für ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittel „Round Up“ ausgesprochen. Bestimmte Inhaltsstoffe stehen unter Verdacht, Hormonstörungen, DNA-Schäden und Krebs beim Menschen zu verursachen. Trotzdem ist es in Vorarlberg nach wie vor erhältlich.
Das Mittel sei amtlich zugelassen und stehe deswegen auch in Vorarlberg in den Regalen, sagte Walter Eiben, Geschäftsführer der Baywa Vorarlberg Handels GmbH.
„Kunden lassen sich über Alternativen aufklären“
Der Unkrautvernichter werde an Landwirtschaftliche Betriebe und an Privatpersonen verkauft. Während im Agrarbereich keine Veränderung im Kaufverhalten bemerkbar sei, sei bei den Privatpersonen eine gewisse Sensibilität dem Produkt gegenüber spürbar, so Eiben. Die Kunden lassen sich vermehrt über Alternativen aufklären.
Wie sinnvoll der Einsatz von „Round Up“ überhaupt ist, und ob es gleichwertige Alternativen gibt, wird auf Anregung von Landesrat Schwärzler derzeit von einer Arbeitsgruppe im Parlament in Wien diskutiert.
Link:
- Verbot für Unkrautvernichtungsmittel gefordert (vorarlberg.ORF.at; 11.6.2012)
Publiziert am 14.08.2012

