In-vitro-Fertilisation: Fonds stärker beansprucht

Ungewollt Kinderlose haben in Österreich die Möglichkeit, Unterstützung für eine künstliche Befruchtung aus dem Fonds für In-vitro-Fertilisation zu erhalten. 370 Vorarlbergerinnen haben diesen 2011 in Anspruch genommen - 40 Prozent mehr als vor fünf Jahren.

Vor 30 Jahren ist in Österreich das erste sogenannte „Retortenbaby“ zur Welt gekommen. Seither haben weltweit allein durch die In-vitro-Fertilisation rund fünf Millionen Kinder das Licht der Welt erblicken können. In Österreich gibt für Kinderlose die Möglichkeit zur Unterstützung aus dem Fonds für In-vitro-Fertilisationen (IVS), der beim Gesundheitsministerium eingerichtet ist.

Verschiedene Voraussetzungen für Unterstützung

370 Frauen aus Vorarlberg haben diesen Fonds im vergangenen Jahr in Anspruch genommen, 40 Prozent mehr als noch fünf Jahre zuvor. Um eine Mitfinanzierung der Behandlung durch den Fonds von 70 Prozent zu erhalten, müssen nicht nur medizinische Voraussetzungen erfüllt werden: Den Zuschuss erhalten nur Frauen unter 40 Jahren.

Kosten bei Zuerkennung: rund 1.500 Euro

Die künstlichen Befruchtungen werden im Landeskrankenhaus Feldkirch im Kinderwunschzentrum und im IVF-Zentrum von Professor Zech in Bregenz durchgeführt. Dort werden jährlich zirka 400 Frauen aus Österreich behandelt. Die Kosten im LKH Feldkirch betragen bei Zuerkennung der Fondsmittel rund 1.500 Euro.

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