Zahl der Bauernhöfe sinkt immer weiter
Die Zahl der größeren Höfe mit mehr als 30 Hektar bleibt in etwa gleich. Die Zahl der kleineren Höfe sinkt hingegen rapide. Weil es in Vorarlberg so viele kleine Höfe gibt, machen hier noch mehr Höfe zu als in der Nachbarschaft, erklärt Agrar-Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP). Denn zwischen 1990 und 2010 ist die Zahl der Höfe in Vorarlberg um 38 Prozent gesunken, in Tirol waren es nur 26, in Salzburg 21 Prozent.
Vielfach schließen laut Schwärzler die Höfe, weil kein Nachfolger da ist. Die Nachkriegsgeneration habe die Höfe noch bewirtschaftet, die Jungen winken ab, viele sagen, dass sich die Landwirtschaft nicht mehr rentiert.
Flächen werden weiter bewirtschaftet
Wichtig ist für Schwärzler, dass die Flächen weiter bewirtschaftet werden. Und tatsächlich: Mit gut 215.000 Hektar ist die landwirtschaftliche Fläche im Land fast auf den Hektar genau gleich groß wie vor 20 Jahren. Wenn ein kleiner Hof schließt, kommt es öfters vor, dass der Nachbarbauer dessen Flächen übernimmt, so Schwärzler.
Publiziert am 07.08.2012

