Bruchlandung: Unfallhergang wird untersucht

Am Flughafen Altenrhein in St. Gallen (CH) ist man erleichtert, dass der Flugunfall Montagabend so glimpflich verlaufen ist. Nun wird die Ursache ermittelt. Die Sicherheitsvorkehrungen seien ausreichend, sagt Flughafensprecherin Nina Öhler.

Der Schock nach dem Vorfall am Flughafen Altenrhein ist am Tag danach noch zu spüren. Die Sprecherin des Flughafens Nina Öhler ist erleichtert, dass die Bruchlandung so glimpflich ausgegangen ist.

Unfallhergang wird untersucht

Nun wird der Unfallhergang genau untersucht. Beamte des Schweizer Büros für Flugunfalluntersuchungen sind am Flughafen und inspizieren nun den siebensitzigen Privatjet des Typs Embraer Phenom 300. Der Privatjet ist in Casablana registriert. Die zwei Piloten kommen aus Marokko, sie wollten das Flugzeug von Genf kommend in Altenrhein landen. Auch sie werden nun zum Unfall befragt.

Notlandung

Kantonspolizei St. Gallen

Der Privatjet schoss über die Landebahn hinaus, fuhr durch einen massiven Drahtzaun, überquerte eine Straße, auf der kurz zuvor ein Bus unterwegs war, und kam auf einem Maisfeld zum Stillstand. Passagiere und Piloten blieben unverletzt.

Augenzeugen berichten

Nachbarn des Flughafens wollen beobachtet haben, dass die Maschine nach einem ersten Landeversuch noch einmal durchstarten wollte.

Sicherheitsvorkehrungen „ausreichend“

Flughafensprecherin Nina Öhler sagt, man müsse die Ergebnisse nun abwarten, um mehr sagen zu können. Aus ihrer Sicht ist der Flughafen aber - trotz Zwischenfall - ausreichend gesichert. Auch beim Flugunfall am Montag habe von Seiten der Rettungskräfte alles sehr gut geklappt. Das Team sei sehr schnell vor Ort gewesen, so Öhler.