Baugrundstücke: Knappes Angebot, hohe Preise

Baugrundstücke für Einfamilienhäuser sind in Vorarlberg nur mehr schwer zu bekommen: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem, so Christoph Geringer vom „Immoteam7“ in Dornbirn. Zudem treiben Bauträger und Spekulanten die Preise in die Höhe.

Im Video zu sehen: Christoph Geringer (Immoteam7), Wilfried Hefel (Hefel Wohnbau); Beitrag von Elke Joham, Manfred Abel, Bernhard Thorgele

Besonders knapp ist das Grundstücksangebot in Bregenz. Bis zu 700 Euro zahlt man hier pro Quadratmeter. Dazu kommt, dass große und schöne Bauflächen kaum zu kriegen sind. Als Preistreiber fungieren Bauträger, die bereits Grundstücke ab 800 Quadratmetern für den Bau von Wohnanlagen kaufen - genauso wie Spekulanten, die sich Gründe als Anlage erwerben. Bauwillige Familien können da kaum mithalten.

Lage und Form bestimmen Preis

Dass die Nachfrage an Grundstücken das Angebot übersteigt, bestätigt Christoph Geringer vom „Immoteam7“ in Dornbirn. Zwar gäbe es schöne, gut bebaubare Grundstücke in tollen Lagen - diese hätten aber „exorbitante Preise“, so Geringer. Diejenigen Grundstücke, die für den „arbeitenden Vorarlberger“ bezahlbar seien, seien dagegen kleiner und in puncto Form und Lage oft nicht ideal.

Hefel: Einfamilienhäuser wohl nicht mehr zeitgeistig

Große „Filetstücke“ sind Mangelware, sagt auch Baumeister Wilfried Hefel. Er verfügt noch über Grundstücksreserven von über 60.000 Quadratmeter. Wie Hefel erklärt, kaufe er Grundstücke in sehr guten oder ausgezeichneten Lagen und sei dafür auch bereit, ausgezeichnete Preise zu zahlen. Er glaubt, dass im unteren Rheintal die Zeiten für den Bau von Einfamilienhäusern vorbei seien und wahrscheinlich auch nicht mehr dem Zeitgeist entsprächen.

Vorarlberger Wohnungen bundesweit am teuersten

Vorarlberg hat österreichweit die teuersten Wohnungen - mehr dazu in Wohnungen in Vorarlberg am teuersten. Bei den Grundstücken liegt man hinter Wien und Tirol. Besonders teuer sind Baugründe in den Ballungszentren des unteren Rheintals.

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