Getzner isoliert Rhätische Bahn
In Samedan in Graubünden kommen vier Lienien der Rhätischen Bahn zusammen und bilden das Zentrum des Bahnverkehrs im Oberengadin. Da die Gemeinde das Straßennetz neu gestaltete, musste auch ein Bahnübergang neu gebaut werden.
Die Schienen wurden fünf Meter tiefer gelegt und verlaufen jetzt als Unterführung unter dem neuen Kreisverkehr. Damit die umliegenden Bauten vor Lärm und vor allem Erschütterungen geschützt sind, wurde die Bahntrasse laut Unternehmensangaben auf einer Länge von 420 Metern auf einem speziellen Federsystem gelagert.
Nun fährt die Bahn - die zum UNESCO-Welterbe gehört - quasi schwingungsfrei durch die Unterführung.
Publiziert am 27.07.2012

