Bürgerinitiative wehrt sich gegen „Lichtsmog“

Am Donnerstag haben Anrainer des Gebiets Wiesenrain in Lustenau eine Protestaktion gegen eine neu errichtete Straßenbeleuchtung gestartet. Kritisiert wird, dass zu viele Straßenlampen aufgestellt worden seien.

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Im Video zu sehen: Cornelia Primik (Bürgerinitiative Wiesenrain), Leonhard Danzer (Bürgerinitiative Wiesenrain), Frank Riedmann (Sprecher der Initiative); Beitrag von Robert Rader, Holger Weitzem Christina Lachner

Alle 25 Meter eine Straßenlaterne - das ist für die Anrainer im Gebiet Wiesenrain in Lustenau eindeutig zu viel, wie Anrainerin Cornelia Primik schildert: Im Zuge der Kanalisation sei die Straßenbeleuchtung erneuert worden, die Anrainer habe man aber nicht darüber informiert. Nun habe sie direkt eine Straßenlaterne vor das Schlafzimmerfenster gestellt bekommen, die ihre Schlaf-, Wohn- und Lebensqualität beeinträchtige, so Primik.

Sie und weitere verärgerte Anrainer haben deshalb eine Bürgerinitiative gegen die „Zwangsbeleuchtung“ gestartet. Neben der Energieverschwendung wird auch kritisiert, dass die Lampen auf die Kosten der Allgemeinheit gingen, so Frank Riedmann, Sprecher der Initiative: Jede der Straßenlaternen würde sich auf die Lebenszeit gesehen mit 15.000 Euro zu Buche schlagen.

Gespräch mit Bürgermeister in zwei Wochen

Bürgermeister und Bauamtsleiter der Gemeinde sind derzeit im Urlaub. Vizebürgermeister Walter Natter bestätigte aber, dass die Gemeinde um eine Lösung bemüht sei. In zwei Wochen soll es zu einem Gespräch zwischen Bürgern und Bürgermeister kommen.