Doppelmayr-Seilbahn befördert Gäste in Holland

Eine 1,1 Kilometer lange Gondelbahn des Seilbahnherstellers Doppelmayer transportiert derzeit die Gäste auf der Weltgartenausstellung Holland. Besitzer und Betreiber ist die Liftgesellschaft Silvretta Montafon, die mit diesem Projekt Neuland betreten hat.

In die Gondelbahn wurden sechs Millionen Euro investiert. Die Betreiber erhoffen sich von der Investition aber auch einiges. So werden von April bis Oktober voraussichtlich drei Millionen Menschen die Bahn genutzt haben, das ist beinahe dreimal so viel wie in einer Skisaison im Montafon. Ein Teil der Bahn kann mit dem Ticketverkauf finanziert werden, doch den größten Erfolg erhofft man sich durch die Werbung, sagt Projektleiter Roman Sandrell. Man habe die Chance nutzen müssen, so viele Menschen in einer so kurzen Zeit zu informieren und zu begeistern.

Video: „Vorarlberg heute“-Beitrag von ORF-Redakteurin Theresia Bilgeri. Sie sprach mit Roman Sandrell, Technischer Leiter Silvretta Montafon, mit Werner Platzer, Mitarbeiter Silvretta Montafon, mit Erwin Martetschläger, Betriebsleiter, mit Martin Netzer, Maschinist und mit Mark Wejman, Hospitality Manager Floriade 2012.

Wind und Sand haben Techniker gefordert

16 Mitarbeiter aus dem Montafon arbeiten diesen Sommer in Holland, sie sind für den Betrieb der 1,1 km langen Bahn verantwortlich. Auf 25 Meter Seehöhe schwebt sie über die Gartenanlagen der Floriade. Wind und Sand hätten die Techniker gefordert, sagt der technische Leiter der silvretta Montafon, Roman Sandrell. Die größte Herausforderung sei die besondere Beschaffenheit des Bodens gewesen. In Holland gebe es keinen Stein und kein festes Bodenmaterial dafür sehr viel Sand. Zum Teil fahre die Bahn auch über ein Naturschutzgebiet, in das man nicht mit schwerem Gerät hineinfahren durfte, so Sandrell.

Im Winter 2014 soll die Bahn im Skigebiet Silvretta Montafon in Betrieb gehen, ein alter Lift soll ersetzt werden, welcher steht noch nicht fest.

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