Erste Liga startet in die Saison
Während in Altach und beim FC Lustenau das Budget gekürzt und der Kader umgebaut wurden, gibt es bei der Austria ein höheres Budget, und die Mannschaft wurde nur punktuell verstärkt.
Austria will wieder in Bundesliga
2014 lautet in Lustenau die magische Zahl, bis zum 100-jährigen Vereinsjubiläum will der Klub - das ist kein Geheimnis - wieder in der Bundesliga spielen. Mit der Budgeterhöhung auf 2,2 Millionen Euro und Verstärkungen wie Patrick Salamon oder Robert Schellander zählt die Austria aber schon in dieser Saison zum engsten Kreis der Titelfavoriten. Die Vereinsführung selbst möchte aber keinen unnötigen Druck erzeugen, sagt Präsident Hubert Nagel: „Man hat ja gesehen, wie das ist, wenn man sich selber zum Favoriten macht, das wollen wir absolut nicht tun. Wir denken auch, dass die Altacher nach wie vor zu den Favoriten gehören, und wenn dann zum Schluss wir vorne stehen würden, wär das natürlich ganz toll.“
Die Spiele des ersten Spieltages
Der FC Lustenau spielt zum Auftakt auswärts gegen Grödig. Austria Lustenau trifft ab 18.30 Uhr im Reichshofstadion auf Kapfenberg, wir berichten live bei Radio Vorarlberg. Ab 20.30 Uhr gastiert Altach beim Aufsteiger SV Horn, ORF Sport plus überträgt diese Partie ab 20.30 Uhr.
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Geringere Erwartungshaltung in Altach
Obwohl die Altacher mit 3,5 Millionen Euro nach wie vor das größe Budget der Liga haben, ist die Erwartungshaltung deutlich zurückgegangen. Man möchte, muss aber nicht aufsteigen - so das Motto beim Klub. Sechs Stammspieler haben Altach verlassen. Im Gegensatz zur Austria wird es wohl eine Weile dauern, bis das Team sich geformt hat, meint Trainer Rainer Scharinger. „Weil es viele Abgänge gibt und einiges im Umbruch ist, der Etat kleiner ist und es momentan viele Verletzte gibt, wird der Start sicher schwierig sein.“ Von daher müsse man schauen, dass man das Grundkonzept schnellstmöglich hinbekomme.
FC: Klassenerhalt als Ziel
Formen ist auch das Stichwort beim FC Lustenau. Momentan stehen nur 17 Feldspieler im Kader von Trainer Damir Canadi, davon sind sieben neu dazugekommen. Auch die negativen Schlagzeilen um offene Spielergehälter waren nicht förderlich, um Spieler nach Lustenau zu lotsen - das Budget mit einer Million Euro ist ohnehin begrenzt. Aufgrund all dieser Umstände kann das Ziel beim FC Lustenau nur Klassenerhalt lauten.
Publiziert am 20.07.2012

