Bischofsernennung: 1.500 Unterschriften gesammelt

Der apostolische Nuntius in Wien bekommt in den nächsten Tagen Post aus Vorarlberg: Ein Kuvert mit mehr als 1.500 Unterschriften zum Thema Bischofs-Ernennung. Die privat organisierte Unterschriftenaktion betrifft Bedenken über die Ernennug konservativer Kandidaten.

Das Ehepaar Willi aus dem Bregenzerwald hat die Unterschriftensammlung initiiert. Das Paar äußert damit Sorgen in Bezug auf die zwei, wie sie meinen, konservativen Bischofs-Kandidaten Thomas Felder und Anton Lässer.

250.000 Katholiken gibt es in Vorarlberg, 1.500 teilen die Bedenken von Carmen und Günter Willi. Für Carmen Willi ist die Aktion ein Erfolg, umso mehr, wenn man bedenke, dass es nur eine von ihnen privat organisierte Initiative sei. Günter Willi, der früher selbst Priester war, befürchtet, dass ein sehr konservativ denkender Geistlicher sich einseitig positionieren und als Bischof daher nicht akzeptiert werden könnte. Er meint, die Nuntiatur müsse wissen, wie die Menschen in einer Diözese denken; mit einer Bischofsernennung ist im Sommer nicht mehr zu rechnen.

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Im Beitrag von Stefan Krobath sehen Sie Carmen Willi, Marianna Ciola und Günter Willi.

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