Aufklärungsquote von Straftaten gestiegen

Die Aufklärungsquote von Straftaten ist im ersten Halbjahr in Vorarlberg weiter gestiegen: 61,2 Prozent der Delikte wurden nach Angaben der Sicherheitsbehörden aufgeklärt - das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 2,7 Prozent.

Die Kriminalstatistik für das erste Halbjahr 2012 zeigt auf, dass die Zahl der aufgeklärten Straftaten in Vorarlberg steigt, während hingegen die Anzeigen sinken. Im österreichweiten Vergleich liegt Vorarlberg mit seiner Aufklärungsquote einmal mehr an der Spitze.

Österreichweit gab es im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 265.000 Anzeigen - 9.333 davon entfallen auf Delikte in Vorarlberg. Im Vergleich zu 2011 sind die Anzeigen damit um 0,4 Prozent gesunken. Für Vorarlberg lasse sich damit eine stabile Sicherheitslage diagnostizieren, heißt es von Seiten der Sicherheitsdirektion.

Einbrüche durch Prävention verhindern

Am häufigsten waren Anzeigen bei strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen (z.B. Einbrüche) und gegen Leib und Leben. Gerade in der Urlaubszeit sind Einbrüche in Häuser und Wohnungen häufig ein Thema. Durch intensive Präventionsarbeit konnten diese Fälle aber um fast 50 Prozent verringert werden, informiert die Polizei. Oft könne man schon mit einfachen „Tricks“ Schaden abwenden. Besonders deutlich zeigt sich dies am Beispiel Pkw. Die Zahl der Einbrüche in unversperrte Autos ist laut Statistik um 65 Prozent höher als in versperrte.

Deutlich zu spüren haben die Kriminalisten auch den Internet-Boom. Betrugsdelikte über Internet sind eine der am stärksten gewachsenen Deliktgruppen.

Link:

Weniger Straftaten - höhere Aufklärungsquote (vorarlberg.ORF.at, 11.5.2012)