Neuer Fahrgastrekord für Bus und Bahn

Der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) kann für 2011 eine positive Bilanz ziehen - im Vorjahr wurden fast 94 Millionen Beförderungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent gegenüber 2010.

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und VVV-Geschäftsführer Raimund Frick bei der Bilanzpressekonferenz des Verkehrsverbund Vorarlberg.

VVV

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und VVV-Geschäftsführer Raimund Frick bei der Bilanzpressekonferenz.

Nicht nur die steigenden Treibstoffpreise veranlassen viele Vorarlberger dazu, auf Bus und Bahn umzusteigen. Auch die immer höhere Zuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel bringt neue Fahrgäste. Vor allem der Ausbau der Zugverbindungen hat sich bezahlt gemacht, sagt der Verkehrsreferent der Landesregierung, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP). Durch Einführung neuer regionaler Expresszüge (REX-Verbindungen) habe man vor allem für Pendler attraktive Rahmenbedingeungen geschaffen. Zudem habe man den Halbstundentakt so weit ausgebaut, dass es jetzt täglich bis 23.00 Uhr lückenlos Halbstundentaktverbindungen gibt.

Immer mehr Vorarlberger kaufen sich auch eine Jahreskarte: Mit einem Plus von 3.200 Karten ergibt das insgesamt über 46.000 Jahreskarten-Besitzer, sagt der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Vorarlberg, Raimund Frick. Das heiße, man habe ein Dorf wie Klaus oder Alberschwende als Stammkunden dazugewonnen.

Späterer Nachtzug geplant

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird es weitere Verbesserungen geben: etwa einen späteren Nachtzug zwischen Bregenz und Bludenz am Wochenende. Zudem wird die Neugestaltung des Bahnhofs Hohenems in Angriff genommen. Auch neue Busspuren werden geprüft, sagt Rüdisser.

Der Verkehrsverbund Vorarlberg kostet Land, Bund und Gemeinden jährlich rund 90 Millionen Euro - rund 40 Prozent davon stammen aus Ticketverkäufen und den Förderungen für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt.