A14-Vollanschluss: „Manche Mitarbeiter profitieren“

Mittwoch ist der Spatenstich für den Autobahn-Vollanschluss Klaus-Koblach erfolgt. Bei den Unternehmen im Gewerbegebiet freut man sich auf den Anschluss, wie ein Rundruf von Radio Vorarlberg ergab. Angewiesen darauf ist man nicht, aber Mitarbeiter könnten profitieren, heißt es.

450 bis 500 Lkw fahren jeden Monat den Automobilzulieferer Carcoustics an - wenn sich jeder fünf Minuten erspart, kommen etliche dutzend Fahrstunden weniger pro Monat zusammen, sagt Hans Kopf, Operations Manager bei Carcoustics. Allerdings: Viele Lkw fahren Richtung Deutschland - und das können sie jetzt auch schon. Gut sei der Vollanschluss für jene Mitarbeiter, die aus dem Oberland kommen - die müssen künftig nicht mehr schon in Rankweil von der Autobahn.

Laut Harald Dörler werden auch bei Omicron vor allem die Mitarbeiter profitieren. Das sieht auch Jochen Schörgenhofer von Giko Kartonagen so - kein Gewinn sei die kommende Abfahrt aber für Mitarbeiter oder Lkw, die aus dem Unterland kommend zu Giko wollen; die können künftig nicht mehr direkt zur Firma fahren, sondern müssen den Umweg über den Fink-Kreisverkehr in Koblach nehmen - der werde einiges an zusätzlicher Belastung vertragen müssen.

Der Autobahnanschluss soll bis 2014 fertig sein. Mehr in Klaus erhält Autobahn-Vollanschluss