Ambulante Erstversorgung: Gute Erfahrungen

Im LKH Bregenz ist seit einem Monat die ambulante Erstversorgungseinheit in Betrieb. Rund ein Drittel der Patienten wurde nach der dortigen Voruntersuchung nicht im Krankenhaus behandelt. Beschwerden habe es keine gegeben.

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Im Video zu sehen: Kathrin Stop (Krankenschwester), Christian Kerle (Arzt); Beitrag von Stefan Krobath, Alexander Roschanek, Roland Weber

Alle Patienten, die das Krankenhaus Bregenz ohne Überweisung aufsuchen - Notfälle ausgenommen - werden in die sogenannte AEE, die ambulante Erstversorgungseinheit zugewiesen. Die AEE besteht aus zwei Räumen, die dieselbe Ausstattung wie beim Hausarzt haben. Ein Arzt und eine Pflegekraft sind im Dreischichtbetrieb für die Patienten da. Derzeit von 8.00 bis 16.00 Uhr. Die Pflegekraft macht die Ersteinschätzung, dann berät sie sich mit dem Arzt, der die Untersuchung fortführt.

Evaluierung im Herbst

Zirka ein Drittel der Patienten wurde im ersten Versuchsmonat im Krankenhaus nicht behandelt. Beschwerden darüber habe es kaum gegeben. Denn diese Patienten wurden direkt an den Haus- oder Facharzt weitervermittelt. Die Erfahrungen der ambulanten Erstversorgungseinheit werden im Herbst evaluiert, mittelfristig ist ein Ausbau der Öffnungszeiten bis 22 Uhr geplant.