Triageordination: Finanzierung auf Schiene

Die Finanzierung der Triageordination beim Krankenhaus Dornbirn steht fest: GKK und Ärztekammer steuern für die zweijährige Pilotphase je 90.000 Euro bei, 250.0000 Euro kommen jährlich aus dem Landesgesundheitsfonds, den Rest übernimmt die Stadt.

Nachdem die Erstversorgungseinheit am Landeskrankenhaus Bregenz zur Entlastung der Ambulanz bereits seit gut einem Monat in Betrieb ist, nimmt auch die Planung für die Triageordination neben dem Krankenhaus Dornbirn immer konkretere Formen an. „Triage“ bedeutet soviel wie „Vorselektieren“: In den entsprechend geplanten Ordinationen soll also entschieden werden, wer in die Krankenhausambulanz kann und wer stattdessen an einen niedergelassenen Arzt weiterverwiesen wird.

Stadt finanziert Ordinationserrichtung

Zumindest die Finanzierung der Einrichtung in Dornbirn ist nun auf Schiene: Gebietskrankenkasse (GKK) und Ärztekammer werden für die zwei Pilotjahre der Triageordination 90.000 Euro jährlich als Startfinanzierung beisteuern. Das hat der GKK-Vorstand laut Obmann Manfred Brunner beschlossen. Weitere 250.000 Euro kommen jährlich aus dem Landesgesundheitsfonds - damit können laut Brunner gerade einmal die drei in der Triageordination tätigen Ärzte finanziert werden.

Die Errichtung der Ordination sowie die Finanzierung der Arzthelferinnen wird die Stadt Dornbirn übernehmen, sagt Bürgermeister Wolfgang Rümmele (ÖVP). Derzeit laufen zwischen Stadt und Ärztekammer einerseits die Verhandlungen für die Triageordination - andererseits auch darüber, wie es mit den praktischen Ärzten weitergehen soll, die ihre Bereitschaftsdienste aus Protest gekündigt haben.

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