Hitzerekord: Sportler müssen sich anpassen

Der heißeste Ort im Ländle war am Samstag Bludenz mit 36,1 Grad im Schatten. Das ist ein historischer Rekord. Ärzte fordern inzwischen auf, die sportliche Betätigung der Hitze anzupassen.

In Vorarlberg wurde die bisherige Spitzentemperatur des Landes geknackt. Bludenz überholte am Samstag mit 36,1 Grad Feldkirch, das bisher mit 35,6 Grad den Hitzerekord hielt. Ausgerechnet auf Vorarlbergs heißestem Flecken in diesen Tagen finden zahlreiche Sportveranstaltugen statt.

24-Stunden-Rennen in Bludenz

Unglaubliche 24 Stunden am Stück wird Hans Eisenbraun auf seinem Rad verbringen. Der ehemalige Langstrecken-Weltmeister fährt bis von Samstag bis Sonntagmittag eine Runde nach der anderen rund um Bludenz. Gutes Sitzfleisch braucht er allemal - und viel Flüssigkeit: Rund 30 Liter trinkt er - fast genauso hoch der Verbrauch an Sonnencreme.

Im Beitrag hören Sie Hans Eisenbraun, Langstrecken-Radfahrer, Andreas Schnetzer, Internist LKH Bludenz, Andre Dutczak, BMX-Club Bludenz, Maximilian Pock, Jugend- Landesmeister. Ein VH-Beitrag von Doreen Blum, Holger Weitze, Ingo Hammerer.

Ärztlicher Rat: Mittagshitze meiden

Ungefährlich ist Sport bei dieser Hitze nicht. Wenig Sorgen machen sich die Ärzte um die Profis wie Hans Eisenbraun, sondern vielmehr um die Hobbysportler. Für die gilt der ärztliche Rat, viel zu trinken, Mittagshitze meiden und das Training der Hitze anzupassen.

Heiß her im wahrsten Sinne des Wortes geht es an diesem Wochenende auch bei den BMX-Staatsmeisterschaften in Bludenz. Rund 120 Starter kämpften heute um den Sieg. Die Kleidung alles andere als sommerlich, aber: Lieber Hitze als Regen.

Landesschwimmmeisterschaften im „Val Blu“

Erfrischen können sich dagegen die Teilnehmer der Schwimm-Landesmeisterschaften im Val Blu. Aber auch hier ist das Wetter für neue Landesrekorde eher hinderlich. Aber auch für Nicht-Sportler gilt bei 36 Grad: Ein schattiges Plätzchen und viel Wasser.