Starker Gewinneinbruch bei Zumtobel

Der Leuchtenhersteller Zumtobel mit Stammsitz in Dornbirn muss für das vergangene Jahr einen Gewinneinbruch von fast 69 Prozent hinnehmen. Der Gewinn sank von 51 auf 16 Millionen Euro. Der Umsatz bei den Leuchten stieg indes erneut.

Der Gewinn des börsenotierten Leuchtenherstellers Zumtobel mit Stammsitz in Dornbirn ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (Mai 2011 - April 2012) stark eingebrochen. Das Konzernergebnis sackte um 69 Prozent auf 16 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen Mittwochfrüh mitteilte.

Umsatzrückgang im Komponentengeschäft

Nach Segmenten wuchs Zumtobel bei den Leuchten um 9,2 Prozent auf 949 Millionen Euro, im Komponentengeschäft (den technischen Geräten rund um die Leuchten) gab es dagegen einen Umsatzrückgang um 6,7 Prozent auf 408 Millionen Euro. Während in Europa der Konzernumsatz um 5,3 Prozent auf 996 Millionen Euro zulegte, verlief das außereuropäische Geschäft für das Unternehmen „enttäuschend“: In Asien und den USA wuchs man lediglich um 1,0 Prozent, in der Region Australien & Neuseeland um 1,5 Prozent.

Audio: Zumtobel-Geschäftsführer Harald Sommerer

Personalstand in Vorarlberg stabil ==
Die Mitarbeiterzahlen am Konzernsitz in Vorarlberg blieben mit 1.834 Vollzeitkräften trotz des Abbaus von Leiharbeitern im
Komponentensegment stabil. Insgesamt ging der Personalstand um 359 Mitarbeiter zurück - in Österreich sank er von 2.400 Vollzeitkräften im Vorjahr auf 2.362 Beschäftigte.

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Audio: Harald Sommerer

Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 7.400 Mitarbeiter.