Nachfolge von Primar Schwärzler noch unklar

Noch ist am LKH Feldkirch unklar, wer die Nachfolge von Primar Peter Schwärzler antreten wird. Der Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe wechselt nach Hamburg und hinterlässt damit eine Lücke. Es gibt aber eine Interims-Lösung.

Sechs hochkarätige Ärzte aus dem In- und Ausland hätten sich für die Nachfolge von Primar Schwärzler beworben, darunter eine Frau, heißt es bei der Krankenhausbetriebsgesellschaft. Am Montag gibt es weitere Hearings, der neue Primar soll voraussichtlich bis Ende Juni bestimmt werden. Seinen Job tatsächlich antreten wird der Nachfolger aber erst im Frühherbst.

Interimistische Leitung durch Jorge Pereira

Das heißt: Ein paar Monate lang wird es keinen Primar in der Gynäkologie-Abteilung des Landeskrankenhauses Feldkirch geben, allerdings wird Jorge Pereira als geschäftsführender Oberarzt die Leitung interimistisch übernehmen. Laut Andrea Bachmann von der Krankenhausbetriebsgesellschaft ist es nicht ungewöhnlich, dass wegen der Kündigungsfristen und dem aufwändigen Bewerbungsverfahren einige Monate vergehen, bis ein neuer Primar im Amt ist. Das liege an den Kündigungsfristen bei solchen Position und den aufwendigen Bewerbungsverfahren.

Wechsel an private Uniklinik in Hamburg

Schwärzler leitete die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe in Feldkirch achteinhalb Jahre lang, nun wechselt er nach Hamburg an eine private Uniklinik. Das Krankenhaus gehört zu den fünf größten Geburtskliniken in Deutschland. Schwärzler tritt dort als Chefarzt die Nachfolge eines international anerkannten Experten für Pränatalmedizin an.

Schwärzler war auch Mitglied der Ethikkommission und hat sich beispielsweise mit seiner Unterstützung für den kleinen Emil, der mit einem offenen Rücken zur Welt kam, einen Namen gemacht.

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