Bregenzerwald: Hochwasserschutz verbessert

Seit dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2005 wurden in Bezau, Mellau und Reuthe insgesamt 17,2 Millionen Euro in Hochwasserschutzprojekte investiert. Deren Fertigstellung wurde am Freitag mit einem Fest bei der Bregenzerach gefeiert.

Das Hochwasser im August 2005 hat fast in ganz Vorarlberg schwere Schäden verursacht. Zu den besonders schwer getroffenen Gemeinden gehörten Bezau, Mellau und Reuthe. In der Folge wurden in diesen drei Gemeinden umfassende Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes durchgeführt. Das Ergebnis wurde nun am Freitag bei einem „Achfest“ in Bezau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zum Festakt erschienen ist neben Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP), dem für Schutzwasserbau zuständigen Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) und den drei Bürgermeistern der Standortgemeinden auch Bundesminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP).

Grebenbach hatte Priorität in Bezau

In Bezau hatte der Grebenbach laut Bürgermeister Georg Fröwis Priorität. Durch die Zustimmung vieler Grundbesitzer sei eine Aufweitung möglich gewesen, so Fröwis, allerdings nicht in dem Maße, wie es notwendig gewesen wäre. Deshalb sei zusätzlich ein Rückhaltebecken für das Wasser errichtet worden.

An der Bregenzerach in Bezau, Reuthe und Mellau wurde die Verbesserung der Hochwasserschutzes durch Gerinneaufweitungen oder durch Sohleintiefung erreicht. In Mellau wurde begleitend zu den Baumaßnahmen zudem auch ein Flussinfo-Pfad errichtet.