Sucheinsatz nach Lawine bei Egg-Schetteregg beendet
Bei Egg-Schetteregg hatte am späten Samstagnachmittag eine Lawine einen Sucheinsatz ausgelöst. Die Gleitschneelawine bei Egg-Schetteregg sei gegen 16.20 Uhr beim Landamann-Ochsenhof im freien Skiraum abgegangen, heißt es bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle.

R. Mohr
Laut Vorarlberger Landeswarnzentrale wurde von einem Liftbediensteten beobachtet, dass vermutlich eine Person von den Schneemassen erfasst worden war. Matthias Marxgut von der Bergrettung sagte in "Vorarlberg heute, es werde keine konkrete Person vermisst, man werde wegen der Beobachtungen aber weiter suchen. Nach möglichen Verschütteten wurde Samstagabend weiter gesucht, gegen 22.10 Uhr wurde die Suche aber beendet.
Video: Telefonat von Chrstoph Waibel mit Matthias Marxgut vom Samstagabend
Die alarmierten Rettungskräfte, welche durch den Einsatz von zwei Hubschraubern unterstützt wurden, durchsuchten die Schneemassen. Ein Lawinensuchhund schien eine Fährte aufgenommen zu haben, doch die Suche brachte bis zum Einbruch der Dunkelheit kein Ergebnis. Während die Helikopter wegen der einbrechenden Nacht auf ihre Stützpunkte zurückfliegen mussten, ging die Suche der Bergrettung auch in der Dunkelheit weiter.
Lawine auf Faschinastraße
Kurz nach 8.00 Uhr Samstagfrüh ist in Damüls eine Lawine auf die Faschinastraße abgegangen. Nach Angaben der Polizei wurde die Straße im Ortsteil Schwende auf einer Länge von 40 Metern verschüttet. Personen kamen nicht zu Schaden.
Gegen 8.00 Uhr alarmierten Autofahrer die Polizei, dass Schneemassen im Ortsteil Schwende die L193 unpassierbar machen würden. Eine Lawine verlegte den Großteil der Fahrbahn, nur ein rund 1,5 Meter breiter Streifen war noch frei. Die Schneemassen hatten weder Fahrzeuge noch Personen erfasst. Mit einer Schneefräse wurde die Straße geräumt und nach rund 20 Minuten konnte die L193 wieder einspurig freigegeben werden.
Große Teile Vorarlbergs sind derzeit unter einer hohen Schneedecke, immer wieder gehen daher auch Lawinen auf Straßen ab.
Aktuelle Informationen des Lawinenwarndienstes
Publiziert am 29.01.2012

