Fliegerbombe wurde aus Bodensee geborgen

Die Fliegerbombe im Bodensee vor Staad (Schweiz) ist am Freitagvormittag von der Schweizer Armee geborgen worden. Ob es sich um eine scharfe Bombe handelt, steht derzeit noch nicht fest. Mit dem Entfernen des Zünders ist eine Explosionsgefahr gebannt.

Am Donnerstag haben Militärexperten den Sprengzünder der Fliegerbombe entfernt. Am Freitagvormittag tauchten zwei Spezialisten nach der Bombe, die vor zwei Wochen in einer Tiefe von etwa 3,5 Meter von Tauchen gefunden wurde. Sie wurde in den Hafen von Staad geschleppt und dort von einem Kran aus dem Wasser gehoben.

Fliegerbombe

Polizei St. Gallen

Die Fliegerbombe ist 125 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 42 Zentimeter

Die Fliegerbombe wird auf einem Schießplatz der Schweizer Armee vernichtet. Ob es sich um eine scharfe Bombe oder um eine Attrappe handelt, steht derzeit noch nicht fest. Ob der Bombenkörper Sprengstoff enthält, wird sich erst bei der Vernichtung zeigen

„Vorarlberg heute“-Beitrag von ORF-Vorarlberg-Redakter Georg Fabjan

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Audio

ORF-Vorarlberg-Redakter Georg Fabjan war bei der Bergung der Fliegerbombe dabei.

Video von der Bomben-Bergung

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Bombe wahrscheinlich aus 1950-er Jahren

Bei der Schweizer Armee geht man davon aus, dass die Bombe aus den 1950er-Jahren und aus der Schweiz stammt und keine Gefahr von ihr ausging.

Sprenzünder

Polizei St. Gallen

Der entfernte Sprengzünder der Fliegerbombe