„Seegfrörne 1963“: Zeitzeugen erinnern sich

Vor 55 Jahren war der Bodensee zum letzten Mal vollständig zugefroren. Bei der so genannten „Seegfrörne“ hatte es 1963 wochenlang satte Minusgrade. Die Menschen rund um den See haben dieses seltene Ereignis genutzt, um den See zu überqueren. Nicht immer ganz gefahrlos.

Karl Heinz Maier und Helmut Schöpf erinnern sich auch heute noch an jedes Detail der „Seegfrörne“. Sie waren die Ersten, die den zugefrorenen See 1963 von Bregenz aus überquert haben. Mit Skiern haben sich der Kapitän und sein Steuermann mit einem weiteren Kollegen auf das Eis gewagt. In eineinhalb Stunden waren sie in Lindau.

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Als der Bodensee zur Promenade wurde

Im Beitrag von ORF-Redakteurin Theresia Bilgeri erinnern sich Karl Heinz Maier und Helmut Schöpf an den zugefrorenen Bodensee aus dem Jahr 1963.

Sendehinweis:

„Vorarlberg heute“, 10.2.2018,
19.00 Uhr, ORF 2

In den Wochen der „Seegfrörne“ haben sich mehrere tausend Menschen über den See gewagt. Eine behördliche Bewilligung war aber notwendig. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 875 ist der Bodensee 33-mal zugefroren.

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