„Wunderpflanze“ Cannabis als Matura-Thema

Schülerinnen der HLW Rankweil setzen sich im Rahmen ihrer vorwissenschaftlichen Matura-Arbeit mit dem Thema Cannabis als Wunderpflanze auseinander. Sie organisierten eine Veranstaltung, bei der die Einsatzgebiete von Cannabis verdeutlicht wurden.

Sendungshinweis:

„Vorarlberg heute“, 25.10.2017

Chiara, Selina und Lea setzten bei ihrer Veranstaltung im Hatler Pfarrsaal auf eine Reihe an Vortragenden. Neben Drogenberatern referierten auch eine Unternehmerin und der renommierte Psychiater Franz Riedl. Er erklärt den mittlerweile unverzichtbaren Einsatz von Cannabis-Wirkstoffen in vielen Bereichen der Medizin.

So helfe Cannabis etwa bei Appetitlosigkeit während Chemotherapien. Auch bei Erkrankungen, die mit spastischen Muskelveränderungen einhergehen, könne es erfolgreich eingesetzt werden.

Diskussion um Cannabis

Hanfprodukte dienen als Rohstoff für Textilien, als Baustoff, und auch in der Medizin ist Cannabis mittlerweile unverzichtbar. Jede Menge Stoff also, mit dem sich drei Schülerinnen der HLW-Rankweil auseinander gesetzt haben.

Amann: Cannabis nicht wegzudiskutieren

Auch die Drogenberater Konrad Steurer („Die Fähre“) und Bernhard Amann verdeutlichten ihre Position. Menschen, die Drogen konsumieren wollten, sollte man auch die Möglichkeiten geben, diese selbst zu produzieren, erklärte Steurer. Und Amman stellte klar, dass Cannabis in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudiskutieren sei, zumal es rund 1 Mio. Konsumenten in Österreich gebe.

Für die drei Schülerinnen war es wichtig, die positiven Seiten der Cannabis-Pflanze aufzuzeigen. Nun wollen sie anhand von Vorträgen ihre vorwissenschaftliche Maturaarbeit erstellen.

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