Seilbahnbergung: Große Übung am Diedamskopf

Eine vollbesetzte Seilbahn bleibt stehen, es geht nichts mehr. Im Ernstfall muss die Bergung reibungslos und möglichst schnell gehen. Darum wird dieses Szenario regelmäßig geübt - wie am Samstag am Diedamskopf. Rund 200 Helfer und 100 Freiwillige nahmen an der Übung teil.

Die Übungsannahme: Ein Baum fällt beim Holzen in die falsche Richtung - auf das Liftseil. Der Forstarbeiter wird schwer verletzt, ebenso einige Insassen in den Kabinen. Übungen wie diese werden alle drei Jahre abgehalten. Sie seien dringend notwendig, damit im Ernstfall jeder Griff sitze, so Herbert Strolz, Regionalleiter der Bergrettung. Zudem müsse man sich darauf gefasst machen, dass solche Einsätze im Ernstfall bei Sturm oder Eiseskälte absolviert werden müssen.

Sendungshinweis: „Vorarlberg heute“, 21.Oktober 2017, 19.00 Uhr, ORF 2.

100 Freiwillige saßen in den Kabinen

An die 200 Einsatzkräfte von Bergrettung, Feuerwehren, Alpinpolizei und Rettung waren am Samstag im Einsatz. Eine Herausforderung war die Übung auch für die 100 Freiwilligen, die sich in den Kabinen befanden. Die Übung wurde mit einer Drohne gefilmt - damit im Nachhinein festgestellt werden kann, wo etwas verbessert werden kann.

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Zu Wort kommen: Herbert Strolz (Bergrettung), Rainer Muxel (Feuerwehr Au), Julian Elmenreich, Thomas Dünser und Isabelle Schertler (Statisten) und Dietmar Moosbrugger (Feuerwehr Au).

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