Kindergarten Warth nach 8 Jahren wieder offen

Ein Dorf ohne Kinder ist wie ein Dorf ohne Leben - Acht Jahre lang hatte Warth keinen Kindergarten, das hat sich nun aber geändert: Seit heuer ist der Kindergarten wieder im Betrieb - mit drei Kindern.

Viele Familien haben keine Zukunft in Warth gesehen und sind abgewandert, das ist einer der Gründe warum der Kindergarten heuer wieder in Betrieb genommen wurde, sagt der Warther Bürgermeister Stefan Strolz. Da derzeit nur drei Kinder dort in den Kindergarten gehen, gibt es jede Woche Verstärkung aus Schröcken. Einmal pro Woche machen die acht Schröckner Kindergärtler einen Ausflug nach Warth.

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Der Kindergarten in Warth hat nach acht Jahren wieder seine Tore geöffnet. Drei Kinder aus Warth können dort nun wieder in den Kindergarten gehen. Verstärkung kommt zudem aus Schröcken.

Schröcken hatte in den vergangenen Jahren starke Jahrgänge. Die Kooperation mit Warth ist aber dennoch wichtig, sagt Maria Schwarzmann vom Kindergarten in Schröcken. Schließlich gehen die Kinder später auch zusammen in die Schule, so können sie sich vorab kennenlernen.

Den gesamten Kindergartenbetrieb aufzubauen war nicht einfach, die betroffenen Mütter sind jetzt erleichtert. Vier Jahre lang gab es in Warth keinen Kindernachwuchs, für junge Familien ist es fast unmöglich sich Wohnraum zu schaffen. Lange gab es nur Wegzug, jetzt gibt es eine Gegenbewegung, sagt Bürgermeister Strolz. Dass hänge auch damit zusammen, dass die Infastruktur in der Gemeinde ausgebaut werde. Der Kindergartenbetrieb sei für die nächsten Jahre gesichert. Die Schule wieder zu eröffnen bleibe jedoch eine Vision. Die Kinder gehen derzeit in Schröcken in die Volksschule.

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