Kunst im Funkhaus: „Real Real REAL“

„Real Real REAL“ - im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg ist eine neue Ausstellung zu sehen. Drei Künstler stellen ihre Werke aus. Die Ausstellung ist noch bis 22. Juni zu sehen.

Mit der Reihe „Kunst im Funkhaus“ bietet der ORF Vorarlberg Künstlerinnen und Künstlern, die in Vorarlberg geboren wurden, leben und arbeiten oder in einer anderen Form mit dem Land in Verbindung stehen, die Möglichkeit, ihre Werke in den Räumlichkeiten des ORF-Landesfunkhauses in Dornbirn einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ausstellungeröffnung mit Landesrat Bernhard (Mitte), ORF-Landesdirektor Klement (links) und Vermittler Harald Gfader.
ORF
Ausstellungseröffnung mit ORF-Landesdirektor Markus Klement, Landesrat Christian Bernhard und Kurator Harald Gfader (v.l.)

Anknüpfend an diese langjährige Tradition wurde am Dienstag, den 6. März, die aktuelle Ausstellung „Real Real REAL“ eröffnet. Der aus den Niederlanden stammende Künstler Egmont Hartwig, der in Dornbirn lebende Künstler Heinrich Salzmann und der Bezauer Maler und Grafiker Martin Dietrich setzen sich in dieser Ausstellung mit der realistischen Malerei und ihren vielschichtigen Formen auseinander.

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Ausstellung im ORF-Landesfunkhaus

Das Foyer hier im ORF-Landesfunkhaus hat sich vor kurzem verändert: Drei in Vorarlberg lebende Künstler setzen sich in der Ausstellung „Real Real REAL“ mit der realistischen Malerei auseinander.

Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) gratulierte den drei Künstlern höchstpersönlich zur gelungenen Ausstellung. Eröffnet wurde die gut besuchte Vernissage von Kulturlandesrat Christian Bernhard (ÖVP). Neben Hausherr und ORF-Landesdirektor Markus Klement, Kurator Harald Gfader und natürlich den drei ausstellenden Künstlern selbst waren zahlreiche Gäste zur Vernissage erschienen.

Die Ausstellung ist bis 22. Juni 2018 im Foyer des ORF-Landesfunkhauses Vorarlberg zu sehen.

Realistische Malerei

In der realistischen Malerei gibt es verschiedenste Formen von Realitätsvermittlung. Auch heute bedienen sich Künstlerinnen und Künstler dieser Ausdrucksform in vielschichtiger, eigentümlicher und faszinierender Art und Weise. Die Ausstellung „Real Real REAL“ präsentiert Werke von Martin Dietrich, Hartwig Egmont und Heinrich Salzmann – drei Vorarlberger Künstler, die das Thema der Realitätsvermittlung grundverschieden angehen.

Kunst im Funkhaus Real
Hartwig Egmont

Über die Künstler:

Hartwig Egmont
Geb. 1973 in Groningen (Niederlande), lebt und arbeitet in Dornbirn.

Auch heute gibt es Maler, die sich der klassischen Ausdrucksform des Trompe-l’oeil („täusche das Auge“, von frz. tromper „täuschen“ und l’oeil „das Auge“) vielschichtig, intensiv und gekonnt bedienen – und es auch heute im Hier und Jetzt einsetzen, um mittels Täuschung den Betrachter an neue Bildrealitäten hinführen.

Heinrich Salzmann
Geb. 1959, Kunststudium in Wien, lebt und arbeitet in Dornbirn.

Ausgangspunkt der Arbeiten ist in den meisten Fällen eine Fotografie. Die Umsetzung ins Medium der Malerei ist sowohl in technischer als auch in zeitlicher Hinsicht außerordentlich aufwändig und gleichzeitig unbedingte Voraussetzung zur Erreichung des angestrebten Ergebnisses. Die für die Arbeit erforderliche Zeit ist dem Bild gleichsam eingeschrieben.

Kunst im Funkhaus Real
Heinrich Salzmann

Martin Dietrich
Geb. 1972, Maler und Grafiker, lebt und arbeitet in Bezau.

Die Kunst des „Realistischen“ wird hier persönlich bedient und konzentriert sich auf das Aufzeigen von vermeintlicher „Realität“. Es gibt verschiedene Formen von Realitätsvermittlung, sei es in ihrer fotografisch exakten Figuration, der fotografisch gemalten Manipulation oder im Überbelichten bzw. im Verschieben von Perspektiven.

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