Pastoralamtsleiter Fenkart in den Ansichten

Martin Fenkart, Pastoralamtsleiter der Diözese Feldkirch und Vater von vier Kindern ist zu Gast bei den ORF-Radio Vorarlberg „Ansichten“.

Sendehinweis:

„Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Sonntag, 4. Juni 2017, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Martin Fenkart beruft sich auf Mutter Theresa, wenn es um die Frage geht, was sich in der Kirche ändern müsste: Sie antwortete auf die Journalistenfrage: Was muss sich in der Kirche ändern? „Erstens SIE und zweitens ICH.“

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„Ansichten“ zum Nachhören

Eine andere Kirche lernte der Maturant Martin Fenkart in Frankreich kennen mit der Bar des Pfarrers zwischen zwei Sexshops. Die Idee der Bar des Pfarrers wurde für Fenkart Grundlage eines neuen Kirchenverständnisses: man geht dorthin, wo die Menschen sind, wenn sie eben nicht in die Kirche kommen (können).

Es gehöre zu seiner Aufgabe, für die Menschen zu beten, für die er arbeite. Und das sind für einen Pastoralamtsleiter viele. Martin Fenkart war sehr überrascht, als man ihm im Jahr 2015 mitteilte, dass man sich für ihn als neuen Pastoralamtsleiter entschieden habe. Er bringe dafür kein abgeschlossenes Theologiestudium mit. Was er allerdings im Gepäck mitbrachte, sind innovative Ideen und Vorzeigeprojekte, die er als Chef der Stadtmission Wien und später als Referent für Berufungspastoral in der Diözese Feldkirch umsetzte.

Fenkart
Fenkart
Pastoralamtsleiter Fenkart

Fenkart entwickelte sehr „erfrischende“ Modelle der Begegnung. Da ist u.a. das Treffen von hunderten Lehrlingen mit dem Diözesanbischof oder das Beruf(ung)scoaching sowie das weiterentwickelte THEO-Forum, zu dem hunderte Schüler/Innen ins Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast pilgern. Es gehe aber darum, deren Sprache zu finden, um so einen Unterhaltungsfaden aufnehmen zu können. Es müsse Vertrauen wachsen! Das gelte gleichermaßen für die Pfarrgemeinden, die in Vorarlberg von 25.000 Ehrenamtlichen in den verschiedensten Bereichen unterstützt würden. Nichts könne bleiben, wie es in den letzten 20 Jahren gewesen sei. Es stünden große Veränderungen an, die in den Seelsorgeräumen und -verbänden auch zu Spannungen führten, weil Erwartungshaltungen teilweise nicht mehr erfüllt werden könnten, so Fenkart.

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