„Im Hospiz absolvierten schon einige Vorarlberger ihren Auslandszivildienst“

Markus Bugnyar besuchte Johannes Schmidle anlässlich seines Vorarlberg-Besuchs im „Ansichten“-Studio. Der gebürtige Burgenländer ist römisch-katholischer Priester und leitet seit 2004 das Österreichische Hospiz in Jerusalem.

Ansichten Markus Bugnyar
wina/Ronnie Niedermeyer
Markus Bugnyar

Sendehinweis:

„Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Ostersonntag, 16. April 2017, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Das Hospiz ist eine altehrwürdige Institution. 1863 eröffnet, hat hier schon Kaiser Franz Joseph genächtigt, auf dem Weg nach Ägypten zur feierlichen Eröffnung des Suezkanals. Die Führung des Hauses sei dem jeweiligen Leiter je nach dessen Schwerpunkten überlassen. Im Vordergrund des Hauses stehe natürlich der Pilgerbetrieb, stehen die heiligen Stätten und die Stadt Jerusalem, so Bugnyar. Das Haus sei aber auch Kulturbetrieb und Begegnungsstätte zwischen Morgen- und Abendland. Man habe immer schon österreichische und europäische Kultur in den Orient bringen wollen, betont Markus Bugnyar.

Die Sendung zum Nachhören:

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Man habe in Jerusalem ein Biotop verschiedener Religionen und Kulturen vor sich. Rektor Bugnyar verweist in dem Zusammenhang auch auf die Ausstellungsmöglichkeiten für israelische und palästinensische Künstler. Im Hospiz absolvierten schon einige Vorarlberger ihren Auslandszivildienst. Das habe damit zu tun, dass die Entsendeorganisation früher die Pfarre Frastanz war. Mittlerweile ist es die Caritas Vorarlberg.

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