Amrei Wittwer zu Gast in den „Ansichten“

Zu Gast bei Johannes Schmidle in den „Ansichten“ ist am Dreiköngigstag die aus Nüziders stammende Schmerzforscherin Amrei Wittwer.

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„Amrei“ macht sie deutlich, sei eine im Montafon häufig anzutreffende Abkürzung des Vornamens Anna Maria. Die gelernte Pharmazeutin wandelt beruflich auf den Spuren ihrer Mutter, die auch Apothekerin ist. Der Vater ist Jurist, ihre Schwester Lehrerin und wohnt bzw. arbeitet wie sie in Zürich. Auf ihre Wurzeln angesprochen, verweist Amrei Wittwer auf ihren Großvater, der aus dem Tentino (Val Sugana) als Wanderarbeiter nach Vorarlberg kam. Hier startete er als Maurer, machte eine Tischlerlehre, absolvierte die HTL und war letztlich Direktor der Zementwerke Lorüns.

Sendehinweis:

„Ansichten“, 6.1.2017

Amrei Wittwer hat in Zürich Pharmazie studiert und befasst sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Entstehung, Linderung und Heilung von Schmerz. Sie ist auch Co-Autorin des Buches „Schmerz“, das 2016 erschienen ist. Amrei Wittwer begleitet seit zwei Jahren im Rahmen eines interdisziplinären Teams die Diagnose und Therapie von Kindern mit ADHS - einer Aufmerksamkeitsstörung.

Neben ihrer Berufstätigkeit als Apothekerin und der Lehrtätigkeit an der ETH Zürich macht Amrei Wittwer immer auch Kunst: sie liebt das Handwerkliche und bringt dies durch Metallbearbeitung, Ölmalerei, aber auch durch Schreiben und Singen zum Ausdruck. Sie hat ihre Begabungen durch ein Kunststudium in Zürich weiterverfolgt. „Unfertige Arbeiten sind wie offene Wunden“, umschreibt sie ihren Werkprozess. Dieses handwerkliche Arbeiten bringe sie in einen FLOW–Zustand, der auch einen heilenden Erfolg auf die Psyche habe.

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