Bernhard Fetz zu Gast in den Ansichten

Bernhard Fetz ist Direktor des Literaturarchivs, des Literaturmuseums und der Sammlung für Plansprachen der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Es verwundert nicht, dass Fetz seit Kindertagen nichts lieber gemacht hat als Lesen, Schreiben und Sprechen.

Bernhard Fetz stammt aus einer Musikerfamilie. Als Kind begleitete er seinen Vater – Prof. Günther Fetz - ein über die Grenzen Vorarlbergs hinaus bekannter Organist, auf die Emporen der Kirchen des Landes. Dort oben in luftiger Höhe wurde sein Musiker-Gen geschärft, allerdings nicht für die Königin der Instrumente, sondern für den Kontrabass.

„Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Sonntag, 11.12.2016,11.00 bis 12.00 Uhr
Montag, 12.12.2016, 21.00 bis 22.00 Uhr (WH)

Bewusstsein als Europäer

Nach der Matura am BG Bregenz studierte Bernhard Fetz Germanistik, Publizistik und Romanistik an der Universität Wien. Sein Fleiß war sprichwörtlich und die Liste seiner Publikationen ist sehr lang. Er arbeitete aber auch als Lektor am Germanistischen Institut der Karlsuniversität Prag, er wurde Assistent an der Uni Wien und leitete Interkulturelle Seminare zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts an den Universitäten Lemberg, Prag, Olmütz, Brünn, Budapest und Antwerpen. Das hat sein Bewusstsein als Europäer gefestigt.

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Bernhard Fetz zu Gast bei Johannes Schmidle.

Vorarlberger mit dem schönsten Büro in Wien

Es gehört zu seiner Vita, dass er auch den Kontakt zu den Medien suchte. Sowohl beim ORF in Vorarlberg als auch in Wien arbeitete er für die Bereiche Literatur und Feature. 2009 trat er als Direktor des Literaturarchivs der ÖNB in die Fußstapfen seines Lehrers Prof. Wendelin Schmidt-Dengler. Gewissermaßen als Neugründung wurde Bernhard Fetz 2013 Direktor der Sammlung für Plansprachen und des Esperantomuseums und zwei Jahre später - 2015 - Direktor des Literaturmuseums. Er ist der Vorarlberger mit dem schönsten Büro im Herzen von Wien: direkt in der Hofburg am Michaelertor.

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