Aglaia Maria Mika und Ursula Rapp

Zu Gast in den Ansichten bei Johannes Schmidle sind Ursula Rapp und Aglaia Maria Mika: Sie sind in der Diözese Feldkirch für den interreligiösen Dialog zuständig.

Ursula Rapp
Kath. Kirche Vorarlberg

Professorin Dr. Ursula Rapp ist in Wien aufgewachsen. Sie studierte Theologie, Germanistik und Judaistik. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Söhnen und Leiterin der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Feldkirch. Aglaia Maria Mika hat Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie, Vergleichende Religionswissenschaft sowie Musiktherapie studiert.

Aglaia Maria Mika
Katholische Kirche Vorarlberg

Beide haben zudem außerhalb Österreichs gearbeitet und studiert und so ergeben sich Gemeinsamkeiten und spannende Anknüpfungspunkte. Ihre Bestellung war die Folge einer Stellenausschreibung nach dem Tod der Islambeauftragten Elisabeth Dörler. Die Stelle wurde von den Islambeauftragten auf den interreligiösen Dialog ausgeweitet.

So treten die beiden Frauen mit Gläubigen und offiziellen Vertretern anderer Religionen in einen Austausch. Grundsätzlich beruhe der interreligiöse Dialog auf Sicherheit und Vertrauen. Der Austausch baue grundsätzlich auf einem gegenseitigen Verständnis auf.

„Ansichten" - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg Sonntag, 31. Juli 2016, 11.00 bis 12.00 Uhr

Caritas, Pfarren, Bildungshäuser würden in diese Arbeit miteinbezogen, wo es um den Dialog, um Information, Schulung und Beratung gehe. Eine wichtige Wegmarke auf dem Ausbildungsweg war für beide Frauen unabhängig voneinander ein Aufenthalt in Jerusalem.

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Ursula Rapp studierte Judaistik und fühlte sich vom kulturellen Schatz des Judentums in besonderer Weise angesprochen. Jerusalem wurde zu einem Ort der besonderen Intensität: Ursula Rapp sollte dort ihren späteren Mann - Dr. Hans Rapp – kennenlernen. Aglaia Maria Mika hat in Jerusalem Musik und Gesang unterrichtet und erlebte die Spannungen in dieser Stadt durch die enorme militärische Präsenz.

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