„’Vova’ ist das Schönste, das uns passiert ist!“

Zu Gast bei Johannes Schmidle ist das Ehepaar Dr. Antonella und Dr. Josef Rupp. Die Architektin lernt auf einem italienischen Sommerfest ihren späteren Gatten, den Vorstandsvorsitzenden der Rupp-Käse-Holding, kennen.

Sendehinweis:

„Ansichten", 24.7.2016, 11.00 bis 12.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg
25.7.2016, 21.00 bis 22.00 Uhr (WH)

Beide sind eines Sinnes, wenn es um ihren Sohn Vladimir - von ihnen liebevoll „Vova“ genannt - geht. „’Vova’ ist das Schönste, das uns in unserer gemeinsamen Zeit passiert ist!“ Für die Vorbereitung der Adoption von Vladimir hat das Ehepaar Rupp professionelle Hilfe in Anspruch genommen, um dem Kind aus einem russischen Kinderheim, weitab von Moskau, eine möglichst behutsame Ankunft zu ermöglichen. Mittlerweile ist der Bub ein 11-jähriger Gymnasiast.

Ansichten Josef Antonella Rupp
Matthias Weissengruber
Antonella und Josef Rupp mit Sohn Vladimir

Der Liebe wegen nach Vorarlberg

Antonella Rupp ist in Belano am Comer See aufgewachsen und studierte in Mailand Architektur. Sie startete in ihr Berufsleben in verschiedenen Mailänder Architekturbüros. Im Jahr 1995 verschlug es sie nach Bregenz, der Liebe wegen, wie die beiden Gesprächspartner einhellig bestätigen.

Die Sendung zum Nachhören:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die „Rupps“ werben seit Jahren mit dem Slogan, sie hätten „s’beschte Eck vom Käs“. Seit 30 Jahren ist Josef Rupp der dritte Geschäftsführer des familieneigenen Unternehmens. Josef III. wehrt sich in diesem Sinne gegen den Ehrentitel „Käsebaron“.

„Behinderung für mich keine Belastung“

Josef Rupp war ein begeisterter Fallschirmspringer. Mit 18 Jahren erlitt er bei einem Fallschirmsprung - Skydiving im freien Fall - aus 4.000 Metern Höhe in Innsbruck einen Wirbelsäulenbruch. Nach dem Aufprall sei ihm sofort klar gewesen, dass hier etwas Schwerwiegendes passiert sei. Er habe manchmal das Gefühl, dass seine Mitwelt mit seiner Behinderung mehr Probleme habe, als er selbst. „Diese Behinderung ist für mich keine Belastung.“ Natürlich habe sie aber sein Leben sehr verändert. Es habe andererseits sogar an Intensität gewonnen.

Auf die Bregenzer Festspiele angesprochen, meint das Ehepaar Rupp, diese hätten im Hause Rupp einen hohen Stellenwert. Als Vorstand im Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele versuche er nicht nur, finanzkräftige Sponsoren für die Festspiele zu gewinnen, sondern diese auch in der Gesellschaft zu vernetzen. Zudem seien die Festspiele für Mitarbeiter und Kunden ein eminent wichtiges und wertvolles kulturelles Angebot.

Werbung X