„Ansichten“ mit dem Ehepaar Stoß

Zu Gast in der Radio Vorarlberg-Sendung „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist das Ehepaar Mag. Erika und Univ.-Prof. Dr. Franz Stoß. Das Dornbirner Ehepaar verschreibt sich Körper und Seele.

Die Sendung zum Nachhören

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Magistra Erika Stoß bezeichnet sich für jene Zeit, in der ihr Mann als Chirurg in Innsbruck, Bludenz und später am Krankenhaus Dornbirn in leitender Stellung tätig war, als Familienmanagerin. Sie sorgte sich um Erziehung und Haushalt. Die Grundlagen dafür waren als ausgebildete Lehrerin die besten.

Als die drei Kinder erwachsen wurden, entschied sie sich für einen zweiten Bildungsweg und studierte Pädagogik und Psychologie; sie hat sich als Therapeutin spezialisiert. In ihrer Praxis bietet sie bei Fehlregulierung der Gehirnaktivität Neurofeedback an. Mittels Feedbacktraining können dabei Regulationsstörungen im Gehirn verbessert und behoben werden.

Seit 40 Jahren ist sie mit Univ. Prof. Dr. Franz Stoß verheiratet. Die Facharztausbildung für Chirurgie macht er in Innsbruck und arbeitet mit dem damals Schlagzeilen machenden Transplantationschirurgen Prof. Raimund Margreiter zusammen.

Sendehinweis:

„Ansichten“, 12.6.2016

Von Innsbruck wechselt Franz Stoß 1984 ans Krankenhaus Dornbirn. 12.000 Operationen als Erstoperateur und rund 20.000 Endoskopien listet Prof. Stoß im Zuge seiner beruflichen Laufbahn auf. Nach einer Zwischenstation als Primar in Bludenz, wird er 1998 Leiter der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Dornbirn. Hier ist er auch mehrere Jahre Chefarzt.

Er ist als Ältester von fünf Kindern eines Versicherungsangestellten aufgewachsen. Lernen machte Spaß und war für ihn keine Hürde. Ein gewisse Portion Ehrgeiz stellt er nicht in Abrede. Diesen und Durchhaltevermögen benötigt er, um sich zu habilitieren.
Zudem betont Franz Stoß, dass er mit Leib und Seele Arzt sei. Die tausenden Krankengeschichten und Schicksale, die ihm auf dem beruflichen Weg begegneten, hätten sein soziales Bewusstsein geschärft.

Sehr mühsam sei das Medizin-Geschäft durch die aus den USA auch bei uns in Mode geratenen Klagen sowie der bürokratische Aufwand durch Beschwerden der Patientenanwaltschaft bei Komplikationsfällen geworden. Seit 1. Juli 2015 ist er als Primar in Pension und genießt die neu gewonnene Zeit für seine Hobbys- Fotografieren, Reisen etc.

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