Holderblütensirup à la Suti

Holder hat jetzt Hochsaison. Den erfrischenden Sirup daraus kann jeder selbst machen. Einen Rezeptvorschlag dafür hat Radio Vorarlberg-Koch Christian „Suti“ Suter.

Von Mitte Mai bis Mitte Juni finden Sie Holderbüsche in voller Blüte fast überall. Falls Sie spät dran sind, machen Sie einen Ausflug in die Berge - hier blühen der Holder etwa zwei bis drei Wochen später. Sammeln Sie die Blüten nicht direkt an einer Straße und achten Sie darauf, dass sie nicht von Läusen befallen sind.

sutis kocht holdersirup holder holunder
Fotolia/Hetizia

Zeitaufwand: 30 Minuten
Ergibt gut vier Liter Sirup.

Sendehinweis:

„Guten Morgen, Vorarlberg“, 30.5.2017, ORF Radio Vorarlberg

Holundersirup

3 l Wasser in einem großen Topf zusammen mit 3 kg Zucker ca. 10 min kochen lassen. 120 g Zitronensäure (bekommen Sie in jedem Supermarkt) beigeben, gut umrühren und über Nacht auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Nun 30 Holunderblüten dazu geben. Mit einem Teller oder einem Geschirrtuch so abdecken, dass die Blüten auch ja alle in dem Läuterzucker (Sirup) liegen. So zwei bis drei Tage an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur (oder kühler) ziehen lassen.

Danach durch ein feines Sieb in ausgekochte Flaschen füllen und gut verschließen. Kühl und dunkel gelagert ist der Sirup bis zur nächsten Holderblüte haltbar.

Den Sirup im Limonadenglas mit Mineral- oder Leitungswasser aufgießen, mit einer frischen Zitronenscheibe servieren und genießen!

Noch ein wichtiger Hinweis: Der Holder ist in Vorarlberg keine geschützte Pflanze, dennoch sollte der Grundbesitzer die Erlaubnis geben, Holderblüten zu pflücken. Biologen raten außerdem, einige Blüten für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten übrig zu lassen.

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