„Ansichten“ mit Christine Rhomberg

Gast in der „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist Christine Rhomberg Vorstandsvorsitzende des Montagsforums und Geschäftsführerin der Hilti Foundation Schaan. Ihre berufliche Leitlinie lautet: „Wandel durch Bildung und Musik“.

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Christine Rhomberg übernahm im Jahr 2015 die Funktion der Vorstandsvorsitzenden beim Montagsforum Dornbirn, eine der gefragtesten Bildungseinrichtungen im Land. Es seien Reiz und Zufall gewesen, dass sie diese Aufgabe von Heinz Bertolini übernommen habe. Sie habe ihn schon aus der Zeit gekannt, als sie noch bei Bertolini-Reisen, mit ihm als Chef, Studienreisen begleitete.

Sendehinweis:

„Ansichten“, 3.4.2016

In ihrem Hauptberuf arbeitet Christine Rhomberg seit 2012 als Leiterin des Kulturbereichs bei der Hilti Foundation in Schaan/Liechtenstein. Sie ist deren Geschäftsführerin seit Juni 2013. Die Hilti Foundation wurde 1996 als gemeinnützige Stiftung des Martin Hilti Familien Trusts ins Leben gerufen. Mit der Tätigkeit bei der Hilti Foundation ist für Christine Rhomberg eine rege Reisetätigkeit verbunden. Hauptsächlich führen sie sie zu den geförderten Projekten in alle Welt, schwerpunktmäßig nach Südamerika; die Foundation legt ihr Augenmerk auf „Wandel durch Musik“.

Gemeint ist damit, dass Kinder aus ihrer Anonymität herausgeholt werden, ihnen Selbstbewusstsein vermittelt und über die Musik die Möglichkeit gegeben wird, ein Instrument zu erlernen. Ausgangspunkt dafür waren das Musikerziehungsprogramm und das Orchester „El Sistema“ in Venezuela.
Christine Rhomberg kam als Leiterin der Sponsoring & Development Abteilung beim Lucerne Festival zu Hilti.

Die gebürtige Dornbirnerin ist als Tochter eines Rechtsanwalts am Zanzenberg aufgewachsen. An der Universität Innsbruck studierte sie die Fächer Ur- und Frühgeschichte und Volkskunde/Europäische Ethnologie und sie ergänzt, dass sie sich für dieses Fächerbündel entschieden habe, weil ihr der Massenbetrieb in Französisch und Geschichte unendlich auf die Nerven gegangen sei. 1977 promovierte sie mit einer Dissertation aus dem Fachbereich Spätbronzezeit. Von 1985 bis 1998 war sie zu Zeiten von Direktor Elmar Vonbank Kuratorin im Vorarlberger Landesmuseum und Projektleiterin u.a. bei der Vorarlberger Landesausstellung „Kleider und Leute“.

Sie hat im noch jungen Kunsthaus Bregenz die Marketingabteilung aufgebaut und das Fundraising geleitet. Sie bezeichnet die Zusammenarbeit mit dem Architekten des Kunsthauses - Peter Zumthor – als eine sehr lehrreiche Zeit. 1998 wechselte sie in den Marketingbereich der Bregenzer Festspiele; diesen Wechsel bezeichnet sie für sich als einen großen, weil er einer von den Kunstwissenschaften in jenen des Musikbetriebs war.

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