Junger Diakon in den „Ansichten“

Zu Gast bei Johannes Schmidle in den Ansichten ist am Christtag der 26-jährige Mathias Bitsche. Der junge Mann ist katholischer Diakon und Priesteramtsanwärter.

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„Ein großes Herz ist notwendig, um die Probleme dieser Welt zu lösen“. Seine Sporen auf dem Weg zum katholischen Priester verdient er sich derzeit im Pfarrverband Götzis und Altach. In Altach hält er als Diakon seine erste Weihnachtspredigt und freut sich, vor den Mette-Besuchern von seinem Gott sprechen zu können: dem Gott, der sich als Kind in der Krippe ganz klein gemacht habe und so mit jedem von uns aufwächst. Es sei nicht nur Kerzenromantik an Heiligabend und für viele sicherlich nicht nur ein traditioneller Gang in eine Kirche, sondern auch eine ernst gemeinte Begegnung mit Gott, betont Mathias Bitsche. Er schätze die Besuche der Menschen am Heiligenabend in der Kirche. Er freut sich, dass ein Kirchenbesuch an diesem Tag, neben der Familie, auch noch zum Tagesprogramm dazugehöre.

Ansichten Mathias Bitsche Diakon
Kath. Kirche Vorarlberg

Sendehinweis:

„Ansichten“, 25.12.2015

Großeltern als große Vorbilder

Er sei ein ganz normal pfarrlich sozialisiertes Kind, erzählt der Priesteramtsanwärter. Als Ministrant, als Ministranten-Gruppenleiter und Kommunionhelfer sei er in den kirchlichen Dienst hineingewachsen. Vorbilder seien vor allem die Großeltern gewesen. Daraus sei seine Faszination „an dem heiligen Spiel“ entstanden und erwachsen.

Er unterhalte sich viel und oft mit Jugendlichen wie auch jungen Erwachsenen und spüre, dass die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens keinen unberührt lasse, obwohl sich nicht wenige als nicht religiös bezeichneten. Als Auslöser für seine Entscheidung, Priester zu werden, nennt Mathias Bitsche die Ansage eines Geistlichen, der zu ihm sagte: „Du künntascht eigentle Pfarrer wera… So Lüt wi di brucha miar“. Das führte ihn in der Folge zum Philosophie- und Theologiestudium, zuerst zwei Jahre nach Wien und für die restlichen drei Jahre in die „Zentrale der Katholiken“ – nach Rom.

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