„Wollte nicht ‚Charles‘ der Maria Ebene werden“

Roland Wölfle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Analytiker, Supervisor und Buchautor, ist zu Gast in der ORF Radio Vorarlberg Sendung „Ansichten“.

Sendehinweis:

„Ansichten", 22.11.2015, 11.00 bis 12.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg
23.11.2015, 21.00 bis 22.00 Uhr (WH)

Wölfle, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen, arbeitet seit 33 Jahren im psychiatrischen Bereich, ab 1990 war er im Krankenhaus Maria Ebene in der Suchtarbeit tätig. Von 2002 bis 2014 - also zwölf Jahre lang - leitete er die Therapiestation Lukasfeld in Meiningen. 2014 wechselte er überraschend ins Amt für soziale Dienste in Schaan im Fürstentum Liechtenstein.

Die Sendung zum Nachhören:

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Es war für seine Umgebung ein überraschender Wechsel nach Liechtenstein, weil er immerhin Chefarzt-Stellvertreter – also Stellvertreter von Univ.-Prof. Primarius Dr. Reinhard Haller - am Krankenhaushaus Maria Ebene war, und er hatte beste Chancen, irgendwann selbst Chef zu werden.

Ansichten Roland Wölfle
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Roland Wölfle

Schon früh mit Krankenhausluft vertraut geworden

Befragt nach dem Grund für den Wechsel sagt er, er habe gerne mit suchtkranken Patientinnen und Patienten gearbeitet, auch im Team habe er sich sehr wohl gefühlt, zudem sei Reinhard Haller immer ein hervorragender Vorgesetzter gewesen, er sei mit ihm eng befreundet. Trotzdem wollte er aber nicht zum „Prinz Charles der Maria Ebene“ werden und warten, bis sich die Möglichkeit des Primariats für ihn auftun könnte.

Roland Wölfle ist der Sohn eines Unfallchirurgs und einer Röntgenassistentin. Seine Eltern lernten sich am Krankenhaus Dornbirn kennen. Schon als Kind ist Roland Wölfle bei Besuchen des Vaters am Arbeitsplatz mit der Krankenhausluft vertraut geworden. Und damals habe er schon gesagt, dass er Arzt werden wolle.

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