Ansichten mit Jürgen-Thomas Ernst

Förster, Waldpädagoge und Schriftsteller Jürgen-Thomas Ernst ist zu Gast bei Johannes Schmidle in der ORF Radion Vorarlberg-Sendung „Ansichten“. 

Sendehinweis:

„Ansichten“, 21.6.2015

Eine Linde vor dem Bürofenster war der Sehnsuchtsbaum, der Jürgen-Thomas Ernst in seinem Wunsch bestärkte, nach seiner Tätigkeit bei einer Textilfirma noch eine Ausbildung zum Förster zu machen. In Bruck an der Mur verbrachte er 5 Jahre, machte dort Matura und wechselte als Forstadjunkt an die BH Bludenz , bevor er zur BH Bregenz wechselte.

Die Sendung zum Nachhören

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Die psychologischen Motive für die Berufswahl waren nicht zu unterschätzen. Er wollte sich vor den Menschen zurückziehen und es hauptsächlich nur mit Bäumen zu tun haben. Dieser Traum ließ sich für seine Waldlehrgänge glücklicherweise nicht verwirklichen, denn er wurde als Waldpädagoge und ein gefragter Botschafter für „den Wald“. Jürgen-Thomas Ernst- ist ein begeisterter Sportler, aber auch ein leidenschaftlicher Schriftsteller. Gefragt nach den Wurzeln dafür, verweist er auf seine Internatsschule in Bruck an er Mur, an der ein Lehrer den Jugendlichen Literatur und Schriftsteller/Innen vorstellte.

Hier entstand seine Erzählung „Nachtschicht“, die im Theater am Saumarkt uraufgeführt wurde, und wofür Jürgen-Thomas Ernst 1994 den Dramatikerpreis des Kulturministeriums erhielt. Er folgten weitere Theaterstücke, Erzählungen und Romane und ein wohltuender Preisregen, der ihn an verschiedene Orte in Europa brachte. Wir erfahren auch, dass Jürgen-Thomas Ernst zuerst alles mit der Hand schreibt und jede Szene mehrfach anlegt und immer wieder überarbeitet, bis sie abgetippt wird. Und er benötigt beim Schreiben absolute Stille. So war er für seinen demnächst erscheinenden Roman „Vor hundert Jahren und einem Sommer“ auf einer Alphütte aus dem 18. Jahrhundert im schweizerischen Toggenburg.

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