Ethnologe mit Faible für den Piz Buin

Der Ethnologe und Kulturwissenschaftler Bernhard Tschofen von der Universität Zürich ist zu Gast bei Johannes Schmidle in der ORF Radion Vorarlberg Sendung „Ansichten“.

Sendungshinweis:

7.6.2015, 11.00 bis 12.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg
8.6.2015, 21.00 bis 22.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg (WH)

Der gebürtige Bregenzer nahm schon öfter einen Anlauf auf den Piz Buin, den höchsten Berg Vorarlbergs: So richtig bezwungen hat er ihn bislang erst einmal. Das hat allerdings genügt, um dem Berg, aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums zu dessen Erstbesteigung (14. Juli 1865), eine Anthologie mit dem Titel „Piz Buin. Literarische Erkundungen 1865-2015“ zu widmen.

Die Sendung zum Nachhören:

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Der Piz Buin sei nicht nur der dritthöchste Gipfel der Silvretta, sondern mit Sicherheit auch der meistbeschriebene. Die von Bernhard Tschofen gesammelten Texte aus 150 Jahren lassen den Piz Buin als beispielhaften Gipfel erkennen. Was diesen heldenhaften Berichten der ersten Besteiger die besondere Zuneigung zuteilwerden lässt, ist, dass Alpinismus und Tourismus zu den Forschungsschwerpunkten von Bernhard Tschofen gehören.

Volkskunde schon „familiär angelegt“

Der Vater von drei Kindern ist mit einer Psychologin und Psychotherapeutin verheiratet und lehrt an der Universität Zürich populäre Kulturen mit dem Schwerpunkt „Kulturwissenschaftliche Raumforschung“. Sein Studium der Volkskunde und Kunstgeschichte begann er an der Universität Innsbruck und wechselte dann für die Empirische Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte an die Universität Tübingen.

In den „Ansichten“ mit Johannes Schmidle erzählt Tschofen, wie die „Volkskunde“ in ihm familiär grundgelegt war und wie daraus seine Liebe zur ethnologischen Forschung erwachsen ist. Spannend wird es auch, wo er nachvollziehbare Erklärungen für die Gegensatzpaare Global- und Lokalisierung sowie deren Auswirkung auf Alltagswissen und Sprachfärbung findet.

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