Ansichten mit Eva Häfele

Zu Gast in den Ansichten bei Johannes Schmidle ist die interkulturelle Kommunikationsmanagerin Eva Häfele aus Hohenems.

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Eva Häfele stammt aus einer der drei Hohenemser Häfele-Familien und gehört somit zum `Emser Häfele-Clan`; sie ist durch ihren `Haus-Namen` für Insider eindeutig zuordenbar. Väterlicherseits stammt sie von den ehemaligen Leitern des Armenhauses (früher Elisabethspital) ab und mütterlicherseits - also matrilinear - von einer Urgroßmutter mit dem Vornamen Genoveva und somit ist sie auch eine „Vevere“.

Sendehinweis:

„Ansichten“, 1.5.2015

Sie hat sechs Geschwister und musste als Älteste den Nachgeborenen den Weg weisen und dies obendrein als Vorbild. Sie findet Hohenems als die spannendste Stadt in Vorarlberg; wegen der abwechslungsreichen Geschichte, des Nebeneinanders von Grafen, jüdischer und christlicher Bevölkerung und nicht zuletzt wegen des Jüdischen Museums sowie der dadurch entwickelten internationalen Ausstrahlung. Ihr Vater – Lehrer und Bezirksschulinspektor - sei für sie ein Wegweiser gewesen. Schon früh habe er seine Kinder mit der Geschichte der Stadt Hohenems vertraut gemacht.

Der Wunsch für ein Studium der Sinologie und Japanologie wurde in Eva Häfele in den USA geweckt. Damit richtet sich Ende der 1970-er Jahre ihr Auge auf das Reich der Mitte; es fällt mit der damaligen Aufbruchstimmung – der Demokratiebewegung – in China zusammen. Von China aus erobert Eva Häfele für sich anschließend Japan und landet in Kalifornien, in der Nähe von San Francisco und schwärmt im Gespräch mit Johannes Schmidle von den Urlaubsgefühlen, die sie dort auch als arbeitender Mensch täglich hatte.

Mit einigen Jahren Auslandserfahrung im Gepäck – Volksrepublik China, Japan, USA, Großbritannien und Deutschland - kam sie nach Vorarlberg und nicht zuletzt nach Hohenems zurück, wo sie als Interkulturelle Kommunikationsmanagerin bzw. Mediatorin ein Büro (www.worknet.at) betreibt und immer wieder spannende sozialwissenschaftliche Studien betreut. Nicht zu vergessen ist ihr vielseitiges ehrenamtliches Engagement, sei es für das Jüdische Museum, für Offene Jugendarbeit oder etwa auch für das Frauenmuseum Hittisau.

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