Harald Gfader zu Gast in den „Ansichten“

Zu Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist der Maler, Zeichner und Soundkünstler Harald Gfader.

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Mit seiner Frau und den drei Kindern sei er mehr oder minder zufällig in Göfis als Wohnort gelandet; er nennt seine Wohnsituation komfortabel, weil er von dort seine Berg- und Wanderrouten, von der Haustüre aus, beginnen könne.

Ganz in der Nähe eröffnete er das MILK-Ressort. MILK steht für „Mitten im Land Kunst“ und meint, dass dort mitten auf der Wiese in dieser ehemaligen Milchsammelstätte bzw. Sennerei, Kunst gezeigt und ausgestellt wird. Kuratoren benötigt er für seine Ausstellungen keine. Über seine Arbeiten spricht er am liebsten selbst. Er wolle nicht noch jemand für eine wohlwollende Arbeit bezahlen.

Er stamme, wie er sagt, aus einer kunst-und bildungsfernen Schicht und sei von klein auf ein interessiertes, neugieriges Kind gewesen, das immer gerne gezeichnet und gemalt habe, bis er nach der Matura mit einer vollen Mappe an der „Angewandten“ in Wien anheuerte und sofort aufgenommen worden, so Harald Gfader.

Sendungshinweis:

„Ansichten“, 22.02.2015

Er bezeichnet sich selbst als Wahrnehmungsjunkie. Mit 16/17 Jahren habe er das Zeichnen und Malen als sein Artikulationsmedium „gefunden“. Irgendwann hat er sich sogar entschlossen, nach Italien auszuwandern; in einer italienischen Kleinstadt kaufte er ein Häuschen und die Kinder lernten perfekt Italienisch. Traumatisiert hat ihn eine Ausladung, Gfader nennt sie ein Ausstellungsverbot; Die Berufsvereinigung im Palais Thurn und Taxis in Bregenz ließ ihn wissen, dass er dort nicht erwünscht sei. Ein heute noch in den Knochen sitzender Konflikt.

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